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China: Polizei befreit Babys aus der Gewalt von Menschenhändlern

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China: Polizei befreit Babys aus der Gewalt von Menschenhändlern

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In China hat die Polizei 92 Kinder und zwei Frauen aus der Gewalt von Menschenhändlern befreit. Rund 300 Verdächtige wurden festgenommen. Insgesamt ging die Polizei in elf Provinzen des Landes gegen die kriminelle Organisation vor. Der Einsatz war bereits Mitte September, wurde aber erst jetzt öffentlich bekanntgemacht. Die Kinder wurden in Krankenhäuser und Heime gebracht. Neben der Polizei waren auch Mitarbeiterinnen aus der Kinderfürsorge bei den Einsätzen dabei, um sich um die Opfer zu kümmern.

Grund für den zunehmenden Handel mit Frauen und Kindern in China sind laut Experten die traditionelle Bevorzugung männlichen Nachwuchses und die Ein-Kind-Politik. Weil dadurch vielfach weibliche Föten abgetrieben wurden, entstand ein demografisches Ungleichgewicht mit mehr Männern als Frauen. Besonders in entlegenen Gebieten kaufen sich manche Männer daher eine Frau.

China will laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua künftig härter gegen den Frauen- und Kinderhandel vorgehen. So sollen die Strafen für Entführer verschärft werden und auch Eltern, die ihre Kinder verkaufen, sollen bestraft werden.

Quelle: Reuters, Xinhua

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