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FPÖ-Erfolg: Rechtsruck in Österreich

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FPÖ-Erfolg: Rechtsruck in Österreich

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Sie sind mit alter Stärke zurück auf der politischen Bühne: Die rechte FPÖ erhielt einen Stimmenanteil wie zuletzt in den 90er Jahren unter Jörg Haider. Mehr als jeder fünfte Österreicher wählte sie. Spitzenkandidat Heinz-Christian Strache will nun mit an den Verhandlungstisch: Er bot sich der SPÖ und der ÖVP als Koalitionspartner an – und blickt schon mal weiter nach Brüssel.

Wir haben ein sehr freundschaftliches Verhältnis zur Lega Nord und wir haben eine sehr, sehr positive Kooperation zueinander. Wir haben Kooperationen auch mit dem Vlaams Belang, wir haben unlängst auch ein Gespräch mit Wilders geführt, da sind viele,viele Gespräche, die stattfinden, wo in Zukunft auch nach den Europäischen Unionswahlen durchaus sich freiheitsbewusste Kräfte sich in Europa auch bündeln und versuchen, auch im Sinne der Zusammenarbeit hier ein stärkeres Gewicht auf europäischem Boden auch zu gewinnen.

Europäische Zusammenarbeit ja – Rettungspakete für Südeuropa nein: Der nationalistische Wahlkampf der rechten FPÖ ging für die Partei im Inland auf. Doch im Ausland salonfähig sind die Freiheitlichen wohl noch lange nicht. Bereits Ende der 90er Jahre hatte ihre Regierungsbeteiligung Österreich politisch isoliert.