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Olympisches Feuer brennt für Sotschi - und auch für Homosexuelle

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Olympisches Feuer brennt für Sotschi - und auch für Homosexuelle

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Mit Hilfe eines Parabolspiegels und der Sonnenstrahlen ist im griechischen Olympia die Flamme für die olympischen Winterspiele in Sotschi entzündet worden. Wie üblich fand die Zeremonie im Heratempel in dem antiken Ort statt.

Die Spiele, die im Februar kommenden Jahres stattfinden, stehen unter dem Eindruck einer homosexuellenfeindlichen Politik in Russland. Darauf nahm der neue Chef des Olympiakomitees, der Deutsche Thomas Bach, Bezug.

“Die olympische Botschaft sieht die weltweite Unterschiedlichkeit der Kulturen, Gesellschaften und Lebensweisen als Bereicherung an. Der olympische Fackellauf ist ein Botschafter der olympischen Werte von Freundschaft und Respekt, ohne jegliche Form von Diskriminierung. Und jetzt lasst und anfangen.”

Erster von rund 14.000 Fackelträgern war der griechische Skisportler Ioannis Antoniou. Am 7. Februar, zu Beginn der Spiele also, wird das Feuer in Sotschi am Schwarzen Meer ankommen. Unterwegs macht es unter anderem im All, auf den Grund des Baikalsees und am Nordpol Station.

Mit dpa, Reuters, AFP

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