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Airbus 400M: Teuer und verspätet


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Airbus 400M: Teuer und verspätet

Unter den Augen des spanischen Kronprinzen Felipe haben die französischen Streitkräfte in Sevilla das erste Modell des Airbus 400M entgegengenommen.

Die Entwicklung und Fertigung des militärischen Transportflugzeugs war von Pannen und explodierenden Kosten verzögert worden. Letztlich verschlang der A400M fast sechseinhalb Milliarden Euro mehr als vorgesehen. Zwischenzeitlich stand sogar im Raum, das Projekt abzublasen. Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian war dennoch in Feierstimmung: “Ein vollständig neues Flugzeug in die Luftwaffe aufnehmen zu können, ist ein seltenes Ereignis für einen Verteidigungsminister. In Frankreich gab es das zuletzt vor 13 Jahren”, sagte Le Drian.

Neben Frankreich haben weitere europäische Staaten – darunter Deutschland – das Propellerflugzeug bereits bestellt. Ursprünglich war die Erstauslieferung des A400M für 2009 vorgesehen. Die Maschinen können Lasten von bis zu 37 Tonnen transportieren.

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