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Menschenrechtspreis für Ales Beljatzki

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Menschenrechtspreis für Ales Beljatzki

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Der weißrussische Aktivist Ales Beljatzki ist mit dem Vaclav Havel-Menschenrechtspreis des Europarats ausgezeichnet worden. Der 51-jährige wurde 2011 zu viereinhalb Jahren Haft wegen angeblicher Steuerhinterziehung verurteilt. Der Prozess war international als Inszenierung kritisiert worden. Mit der Auszeichnung würdigte die Staatenorganisation das Engagement Beljatzkis für verfolgte Oppositionelle in Weißrussland. Seine Ehefrau Natalia Pintschuk nahm in Straßburg den Preis entgegen. Sie beschrieb die Haftbedingungen ihres Mannes als sehr schwierig. Das von dem autoritären Alexander Lukaschenko regierte Weißrussland ist nicht Mitglied des Europarats. Es ist der letzte Staat Europas, in dem die Todesstrafe vollstreckt wird.