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Zuviel gelächelt: Israel warnt vor dem Iran

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Zuviel gelächelt: Israel warnt vor dem Iran

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Nach der diplomatischen Annäherung an den Iran hat US-Präsident Barack Obama jetzt Taten von Teheran gefordert. Nach einem Gespräch mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu in Washington sagte der amerikanische Präsident, bevor die Sanktionen gegen den Iran gelockert werden könnten, müsse alles streng geprüft werden. Worte allein genügten nicht. Obama erklärte: “Die internationale Gemeinschaft muss Taten sehen, um Vertrauen zu haben, sie muss sehen, dass der Iran seinen Pflichten nachkommt und wirklich keine Atomwaffen bauen kann.”

Israels Ministerpräsident Netanjahu warnte vor der “Lächel-Offensive” des iranischen Präsidenten Hassan Ruhani. Netanjahu sagte: “Eine glaubhafte militärische Bedrohung und die Sanktionen haben den Iran an den Verhandlungstisch gebracht. Damit die Diplomatie eine Chance hat, muss der Druck aufrechterhalten werden.”

Ende vergangener Woche hatte Obama mit Ruhani telefoniert. Es war der erste direkte Kontakt auf dieser Ebene zwischen beiden Ländern seit 1979. Hardliner im Iran demonstrierten gegen das Telefongespräch und die Annäherung beider Länder.