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Touristen-Frust in den USA

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Touristen-Frust in den USA

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Touristen in den USA haben es gerade nicht leicht. Museen, Nationalparks und Gedenkstätten bleiben geschlossen.
Nicht alle ließen sich davon entmutigen. Die Familien von rund 350 Veteranen des 2. Weltkriegs durchschnitten kurzerhand die Absperrbänder der Gedenkstätte in Washington. Allerdings bekamen sie keine Führung. Denn die Mitarbeiter des US Park Service dürfen derzeit nicht arbeiten.

Eine Mitarbeiterin erklärt: “Wir sind sehr stolz darauf, unsere Besucher herumzuführen und ihnen die Gedenkstätten zu erklären. Es ist nun sehr schwer für uns, nichts tun zu können und die Besucher vor verschlossenen Türen zu lassen.”

Auch in New York lange Gesichter bei den Besuchern: viele Sehenswürdigkeiten blieben geschlossen, so auch die berühmte Freiheitsstatue. “Miss Liberty” kann nur von Weitem bewundert werden. Die Fähren waren noch im Einsatz, denn sie sind in privater Hand. Die tausenden Touristen aus der ganzen Welt müssen sich nun ein Alternativprogramm überlegen.

Marci Gonzalez, von ABC News für Euronews: “Manche Touristen sind sehr enttäuscht. Die Freiheitsstatue ist eine von hunderten Sehenswürdigkeiten die wegen des Stillstands der Regierung geschlossen bleiben. Die Fähren sind noch immer im Einsatz, aber sie können nicht nach Liberty Island fahren. Einige Besucher haben mir erzählt, dass sie ihr ganzes Leben darauf gewartet haben, nach New York City zu reisen, um die Statue aus nächster Nähe bewundern zu können. Sie hatten kein Glück.”