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Konzertveranstalter des King of Pop freigesprochen

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Konzertveranstalter des King of Pop freigesprochen

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Der frühere Konzertveranstalter von Michael Jackson AEG Live ist nicht schuld am Tod des King of Pop. Zu dem Urteil kamen die Geschworenen eines Zivilgerichts in Los Angeles nach einem fünf monatigen Verfahren. Jacksons Familie hatte dem Veranstalter vorgeworfen, einen verantwortungslosen Arzt engagiert zu haben und so mitschuldig am Tod des US-Popstars zu sein.

Die Geschworenen bestätigten zwar, dass AEG Live den Arzt Conrad Murray für Jackson engestellt habe. Der größte Konzertveranstalter der USA habe dabei aber keine Aufsichtspflicht verletzt. Murray sitzt derzeit wegen fahrlässiger Tötung hinter Gittern.

Die Verteidigung konnte nachweisen, dass der Sänger bereits lange vor seinem Tod von einem Narkosemittel abhängig war. Dessen Überdosis hatte vor vier Jahren zu Jacksons Tod geführt, kurz vor dem Beginn der großen Comeback-Tour.