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MoMA erforscht Magrittes Rätselbilder

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MoMA erforscht Magrittes Rätselbilder

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Seine Wolkenbilder kennt nahezu jeder. Auch den Mann mit Anzug und Hut oder das Pfeifenbild, das keines ist (“Ceci n’est pas une pipe”), typisch Réné Magritte. Das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) blickt auf das frühe Werk des belgischen Surrealisten und untersucht, wie es zu den berühmten Rätselbildern kam. “The Mystery of the Ordinary”, das Geheimnis des Gewöhnlichen heißt die von Anne Umland kuratierte Schau.
“Magritte ist einer dieser Künstler, die jeder kennt, ohne es zu wissen. Seine Bilder von wolkenerfüllten Augen oder dem Mann mit Melone sind allgegenwärtig, vor allem in der Werbung, sein Name ist dabei in Vergessenheit geraten. Diese Ausstellung versucht, die Bilder zurückzuerobern und die Phase seines großen Durchbruchs näher zu betrachten, als diese Wolken, Augen und Melonenbilder erstmals in seinem Werk auftauchten.”

Im Zentrum der Schau stehen die Jahre 1926-38, in denen Magritte begann, die üblichen Sehgewohnheiten auf den Kopf zustellen. Trugbilder nannte er seine Werke, auf denen die Dinge nicht immer so sind, wie sie scheinen. Zu sehen bis zum 12. Januar 2014 in New York.

MoMA