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Nach Government Shutdown: Obama ist sauer auf Republikaner

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Nach Government Shutdown: Obama ist sauer auf Republikaner

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Seit nunmehr drei Tagen befinden sich die USA im sogenannten Shutdown. Weil kein neuer Haushalt verabschiedet wurde, sind Nationalparks, Gedenkstätten, Museen geschlossen, tausende Staatsbedienstete im Zwangsurlaub. Die oppositionellen Republikaner verlangen weiter, die Gesundheitsreform zu stoppen, bevor sie den Haushalt absegnen. Obama lehnt das ab, er ist sauer.

In einem Fernsehinterview sagte er: “Ich bin absolut verärgert, denn das hier ist vollkommen unnötig. Wenn John Boehner jetzt einen Gesetzesvorschlag auf den Tisch legt zur Finanzierung der Regierung auf dem derzeitigen Niveau, damit wir über ein echtes Budget sprechen können, dann können wir aufhören, immer von Krise zu Krise zu regieren.”

Auch ein weiteres Gespräch zwischen Obama und Vertretern der Republikaner brachte keine Einigung. John Boehner, Chef der Republikaner im Abgeordnetenhaus: “Der Präsident hat heute nacht wiederholt, dass er nicht verhandelt wird. Das einzige, was wir verlangen, sind Diskussion und Fairness für das amerikanische Volk unter Obamacare. Ich hoffe, der Präsident und meine demokratischen Kollegen im Senat werden auf das Volk hören und die Streitigkeiten durch Gespräche aus der Welt schaffen.”

Obama warnte auch die Finanzwelt vor den Folgen des Streits. Die Wall Street sollte besorgt sein, so Obama. Am 17. Oktober droht den USA der Staatsbankrott. Daher muss bis dahin die Schuldengrenze angehoben werden. Sollten die Republikaner das verhindern, dann, so Obama, habe man ein Problem.

Extra

Aktueller US-Schuldenstand – PDF