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Spanien bebt


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Spanien bebt

Die Erdbebenserie vor der Ostküste Spaniens beunruhigt die Bevölkerung. Allein in der vergangenen Nacht gab es 20 leichte Erdstöße. In den letzten zwei Wochen waren es über 300. Grund dafür ist offenbar ein neues unterirdisches Erdgaslager. Bereits hundert Millionen Kubikmeter Erdgas wurden dort eingepumpt. Die Aktivitäten liegen nun auf Eis.

Der spanische Industrieminister erklärte: “Es sieht so aus, als ob es eine direkte Verbindung zwischen dem Einpumpen von Gas in dem unterirdischen Erdgaslager und den Erdbeben der vergangenen zwei Wochen gibt.”

Betroffen ist die Umgebung von Vinaròs am Mittelmeer. Nur 60 Kilometer entfernt befindet sich das Atomkraftwerk Vandelios. Der Gasspeicher liegt 22 Kilometer vor der Küste und befindet sich 1700 Meter unter der Meeresoberfläche. Dort wurde früher nach Öl gebohrt. In dem Lager können bis zu 1,3 Milliarden Kubikmeter Gas gespeichert werden. In den vergangenen Tagen erreichten die Erdstöße eine Stärke von bis zu 4,2.

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