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Tsipras: Griechische Neonazis haben reiche Geldgeber

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Tsipras: Griechische Neonazis haben reiche Geldgeber

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Der Chef des griechischen Oppositionsbündnisses Syriza, der Linkspopulist Alexis Tsipras, wirft der Regierung in Athen im Zusammenhang mit der Neonazi-Partei Goldene Morgenröte politische Verantwortungslosigkeit vor. Bei einem Besuch in Brüssel sagte Tsipras uns, die politische Verantwortung für das späte Vorgehen gegen die rechtsradikale Partei trage die Regierung: “Der Minister für öffentliche Ordnung und Bürgerschutz, Nikos Dendias, und die Regierung haben die Unterlagen der Staatsanwaltschaft nicht rechtzeitig übergeben. Dendias war im Besitz von 32 Klagen. Warum hat er abgewartet, bis der Mord an dem Rapper Pavlos Fysass hinzukam?” Tsipras betonte, die kriminellen Akte der rechtsextremen Goldenen Morgenröte seien nicht neu. Politik und Medien hätten den Aufstieg der Partei während der jüngsten Wahlen geduldet, um die linke Opposition zu stoppen. Die Partei habe reiche Geldgeber: “Wir warten mit großem Interesse auf die Ergebnisse der Untersuchungen gegen diese verbrecherische Vereinigung. Wir warten auf die Namen der griechischen Geschäftsleute, die diese Neonazi-Sekte finanzieren.”