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Alfano fordert EU zum Grenzschutz im Mittelmeer auf

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Alfano fordert EU zum Grenzschutz im Mittelmeer auf

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Der italienische Innenminister Angelino Alfano hat in einer Regierungserklärung zu der Flüchtlingstragödie vor Lampedusa eine stärkere Beteiligung der EU-Partner Italiens an der Sicherung der EU-Außengrenze im Mittelmeer gefordert. „Ein Staat der seine Grenzen nicht schützt existiert nicht. Europa muss sich entscheiden, ob es existieren wil oder nicht. Europa muss sich entscheiden, ob es seine Grenzen schützen will, den die Grenzen zu schützen heißt, die eigene Bevölkerung zu schützen aber auch jene, die ohne Schutz reisen, um Grenzen zu überqueren, und sich dabei in die Hände von Händlern des Todes begeben”, erklärte Alfano am Freitag im Abgeordnetenhaus.

Außerdem sprach sich Alfano für eine Reform der Dublin-II-Verordnung über die Aufnahme von Flüchtlingen und Asylbewerbern aus. Sie sieht vor, dass derjenige Mitgliedstaat für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig sein soll, den der Flüchtling nach seiner Ankunft in Europa als erstes betritt.

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