Eilmeldung

Eilmeldung

Atomaufsichtsbehörde kritisiert "extrem schlechtes Management" von TEPCO

Sie lesen gerade:

Atomaufsichtsbehörde kritisiert "extrem schlechtes Management" von TEPCO

Schriftgrösse Aa Aa

Das Filtersystem für radioaktiv verseuchtes Wasser im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukuschima ist wegen technischer Probleme erneut abgeschaltet worden. Der Chef des Kraftwerkbetreibers TEPCO, Naomi Hirose wurde von der Atomaufsichtsbehörde einbestellt und scharf zurechtgewiesen. Personalmangel sei keine Entschuldigung für die Probleme: “Die Probleme in Fukuschima 1 sind die Folge der Vernachlässigung grundlegender Vorsichtsmaßnahme. Ich muss feststellen, dass das Management von Fukuschima 1 extrem schlecht ist”, teilte der Generalsekretär der Atomaufsicht, Katsuhiko Ikeda, Hirose mit.

Am Mittwoch war ein Tank für hochgradig radioaktiv belastetes Wasser übergelaufen. Das Filtersystem ALPS kann 62 Nuklide mit Ausnahme von Tritium herausfiltern. Nach einer Panne im Juni wurde erst vor wenigen Tagen wieder der Testbetrieb aufgenommen. Dem System kommt eine zentrale Rolle bei der Entseuchung der riesigen Wassermassen der Atomkraftwerkruine zu.
Das Filtersystem für radioaktiv verseuchtes Wasser im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukuschima
ist wegen technischer Probleme erneut abgeschaltet worden.

Das Filtersystem ALPS kann 62 Nuklide mit Ausnahme von Tritium herausfiltern. Nach einer Panne im Juni wurde erst vor wenigen Tagen wieder der Testbetrieb aufgenommen. Dem System kommt eine zentrale Rolle bei der Entseuchung der riesigen Wassermassen der Atomkraftwerkruine zu.