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Fotos vom Tag, an dem JFK starb

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Fotos vom Tag, an dem JFK starb

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Die Ermordung des US-Präsidenten John F. Kennedy vor fast 50 Jahren, am 22. November 1963 in Dallas, ist bis heute eines der einscheidenden Ereignisse der jüngsten amerikanischen Geschichte. Eine Ausstellung im New International Center of Photography in New York betrachtet den Tag der Ermordung aus der Perspektive des zufälligen Beobachters. Sie zeigt Bilder von Passanten, die im richtigen Augenblick auf den Auslöser drückten.

“Diese Schau legt den Schwerpunkt auf die Fotos, die damals entstanden und zeigt, dass der traditionelle Fotojournalismus im entscheidenden Moment versagte”, erklärt Kurator Brian Wallis. “Dafür gibt es die Bilder der Amateurfotografen, die Aufnahmen ganz banaler Passanten.”

So wurden Schnappschüsse zu historischen Zeitdokumenten, manche gingen um die Welt. Die Ausstellung zeigt unter anderem Standbilder aus dem Film des Amateurkameramanns Abraham Zapruder. Auch das Polaroid-Foto der Augenzeugin Mary Moorman ist zu sehen.

Brian Wallis: “Es waren keine Pressefotos, sondern ganz persönliche Aufnahmen zur privaten Erinnerung. Diese Amateurfotografen standen in unmittelbarer Nähe, direkt am Tatort und machten Aufnahmen in dem Moment, in dem JFK erschossen wurde. Das sind die Bilder, mit denen wir uns bis heute an diesen Tag erinnern.”

“JFK November 22, 1963: A Bystander’s View of History” heißt die Ausstellung, zu sehen im International Center of Photography bis zum 19. Januar.