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Lokal und global

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Verlieren Schüler durch internationale Erfahrungen ihre eigene Identität und Kultur? Wir berichten über drei Projekte, die Kinder ermutigen, Grenzen zu überschreiten, ohne die Brücke zu ihrer Heimat abzubrechen.

In der “Neues Tor” Grundschule in Berlin Mitte lernen Kinder ab der ersten Klasse auf Deutsch und auf Portugiesisch. Die Lehrer kommen nicht nur aus Portugal, sondern auch aus anderen portugiesischsprachigen Teilen der Welt.
Manchmal führt das zu Problemen, doch meistens hilft es, dass die Kinder fließend zweisprachig sind – besonders für Eltern, die nicht sehr gut Deutsch sprechen.

An der Aarhus Universität in Dänemark kann man einen zweijährigen Master mit dem Schwerpunkt Globale Bildung studieren. Das soll die Studenten darauf vorbereiten, in der heutigen “globalen Wissensgesellschaft” einen Arbeitsplatz in einer internationalen Organisation zu finden. Ins Studium integriert ist auch ein Auslandsaufenthalt für eine Feldstudie.

Santa Maria de Jesus ist ein abgelegenes Dorf im Hochland Guatemalas. Die Zeit scheint hier stillzustehen, oder zumindest langsamer zu vergehen. Von Globalisierung merkt man hier kaum etwas.Die Kemna’Oj Schule versucht dennoch, über die Dorfgrenzen hinauszublicken. Sie wurde von der Wohltätigkeitsorganisation “From Houses to Homes” gebaut. An der Schule gibt es Computer. So sind die Kinder per Internet mit der ganzen Welt verbunden. Kultur und Geschichte der Region spielen dennoch eine wichtige Rolle im Unterricht, gemäß dem Motto: Nur wenn du deine eigene Kultur kennst, kannst du auch in andere eintauchen.