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Reaktionen auf die Flüchtlingstragödie vor Lampedusa

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Reaktionen auf die Flüchtlingstragödie vor Lampedusa

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Für Italien hat die Regierung einen nationalen Trauertag angeordnet. Der Schock sitzt tief nach dem Schiffbruch eines Bootes, auf dem rund 500 Menschen von Libyen aus die Insel Lampedusa erreichen wollten. Italien ruft wieder einmal seine EU-Partner zur Hilfe. Allein ist das Land mit dem Ansturm übers Mittelmeer heillos überfordert. Sogar der Friedhof von Lampedusa ist schon übervoll.
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Seit Beginn des Jahres 2013 haben mehr als 22.000 Flüchtlinge die italienische Mittelmeerküste erreicht. Dreimal so viele wie im Jahr zuvor. Seit mit dem “arabischen Frühling” die Länder südlich des Mittelmeeres im Umbruch sind, steigen die Zahlen rapide an. Was tun? Schweizer Journalisten befragten die Regionalverantwortlichen des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge.
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Ein anderer Weg nach Europa, ein Landweg, führt für die Flüchtlinge aus Afrika über die Nordspitze des Kontinents. Dort liegen die beiden spanischen Exklaven Ceuta und Mellia, durch einem gut bewachten Zaun abgetrennt vom angrenzenden Marokko. Dennoch überwinden immer wieder zu allem entschlossene Afrikaner den gefährlichen hohen Stacheldrahtzaun, zuletzt mit einem Massenansturm am 17. September.