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Samsungs zweites Bein: Speicherchips

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Samsungs zweites Bein: Speicherchips

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Bei Samsung brummt das Geschäft, auch mit Speicherchips. Das hält den südkoreanischen Elektronikriesen das zweite Jahr nacheinander auf Rekordkurs. Im dritten Quartal rechnet Samsung mit 6,9 Milliarden Euro operativem Gewinn. Das wäre ein Viertel mehr als vor Jahresfrist.

Nach Jahren des Kapazitätsabbaus und der Umstellung der Produktion auf Chips für Smartphones und Kleincomputer macht sich leidet der Markt für Speicherchips seit Ende 2012 unter Nachschubmangel. Die Preise stiegen – Marktführer Samsung profitierte. “Bei den Speicherchips hat Samsung zur Zeit keinen ernsthaften Konkurrenten”, sagte der Analyst Lee Seung Woo von IKB Investment & Securities in Südkorea.

Der erwartete Anstieg der Gewinne im Halbleitergeschäft ist dringend nötig, weil das Geschäft mit Smartphones Analysten zufolge abflaut.

Beim taiwanischen Konkurrenten HTC ging das so weit, dass er zum erstenmal in seiner Geschichte einen Quartalsverlust auswies.

Im dritten Quartal lief ein Minus von gut 74 Millionen Euro auf, so das Unternehmen. Der Umsatz fiel im Jahresvergleich um fast ein Drittel auf 1,18 Milliarden Euro. Im Vorjahresquartal hatte der Konzern noch fast 100 Millionen Euro Gewinn gemacht.

su mit Reuters, dpa