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Greenpeace demonstriert für Freilassung der Murmansk-Aktivisten

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Greenpeace demonstriert für Freilassung der Murmansk-Aktivisten

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In mehr als 80 Städten in aller Welt haben am Samstag Anhänger der Umweltschutzorganisation Greenpeace für die Freilassung der Aktivisten demonstriert, die versucht hatten eine russische Bohrinsel in der Arktis zu besetzen. In Berlin ketteten sich mehrere Aktivisten an die Tanksäulen einer der 23 deutschen Gazprom-Tankstellen.

Die Niederlande beantragten ein Schiedsverfahren auf Grundlage des UN-Seerechtskonvention, da das von Russland aufgebrachte Greenpeace-Schiff unter niederländischer Flagge fuhr. Die neue australische Regierung legte einen formellen Protest ein: “Ich habe dem stellvertretenden Außenminister Morgulow meine Besorgnis zum Ausdruck gebracht. Ich habe unser Interesse an der Angelegenheit bekundet und die Arrangements für konsularische n Beistand mit ihn erörtert. Aber ich habe ihm auch gesagt, dass wir wegen der Anklage der Piraterie gegen Mr. Russel und andere Bürger besorgt bin”, erklärte die australische Außenministerin Julie Bishop nach einer Unterredung mit dem stellvertretenden russischen Außenminister Igor Morgulow am Rande des Gipfels der asiatisch-pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft APEC auf der indonesischen Insel Bali.

30 Greenpeace-Aktivisten hatten am 18. September versucht, eine russische Bohrinsel in der Arktis zu entern, um auf Umweltrisiken durch die Gas- und Ölförderung in dem Gebiet aufmerksam zu machen. Ihr Schiff “Arctic Sunrise” war von der russischen Küstenwache aufgebracht worden. Die Greenpeaceaktivisten wurden in Murmansk wegen “bandenmäßiger Piraterie” angeklagt; bei einer Verurteilung drohen ihnen bis zu 15 Jahre Haft.

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