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Shutdown in den USA: Obama geht in Charmeoffensive

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Shutdown in den USA: Obama geht in Charmeoffensive

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Die Positionen am vierten Tag des Shutdown in den USA sind festgefahren. Republikaner und Demokraten beschuldigen sich gegenseitig für den Stillstand verantwortlich zu sein. Präsident Barack Obama mischte sich in der Hauptstadt Washington unters Volk, um sich ein Sandwich zu kaufen und um folgendes klar zu stellen: “Wenn Boehner, der Sprecher des Repräsentantenhauses, diese Abstimmung einfach zulassen würde, dann könnten wir diesen Shutdown beenden. Viele Familien, nicht nur hier in Washington, sondern im ganzen Land, hätten dann wieder die Gewissheit, dass sie ihr Gehalt ausgezahlt bekommen und dass sie ihre Hypothek abbezahlen können.”

Die Republikaner erwiderten, da der Präsident und der Kongress an diesem Wochenende in der Stadt seien, wäre das die perfekte Gelegenheit, um zu diskutieren. “Das ist nicht irgendein verdammtes Spiel. Alles, was wir fordern ist, dass wir uns zusammensetzen, um den Stillstand zu beenden und, um den Amerikanern Gerechtigkeit innerhalb von Obamas Gesundheitsreform zu garantieren,” so Boehner.

Medienberichten zufolge arbeiten Demokraten im Repräsentantenhaus angeblich bereits an einer Strategie, die den Stillstand auch ohne eine Einigung der zerstrittenen Parteien beenden könnte.

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