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Starke Sicherheitmaßnahmen in Ägypten am 40. Jahrestag des Jom-Kippur-Krieges

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Starke Sicherheitmaßnahmen in Ägypten am 40. Jahrestag des Jom-Kippur-Krieges

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Ägypten rüstet sich angesichts weiterer Kundgebungen sowohl der Gegner wie auch der Anhänger des abgesetzten Präsidenten Mohammed Mursi. Am Sonntagmorgen sperrten Sicherheitskräfte mit Panzern viele Straße und die Zugänge zum Tahrir-Platz ab.

Der 6. Oktober ist in Ägypten ein wichtiger Feiertag. Mit landesweiten Festveranstaltungen wird heute an den Ausbruch des sogenannten Jom-Kippur-Krieges erinnert.

Die Anhänger der Militärregierung forderten, eine geplante Kundgebung der Muslimbrüder auf dem Tahrir-Platz zu unterbinden.

Die Muslimbruderschaft hatte angekündigt, dort eine Millionen-Kundgebung abzuhalten. Die Regierung warnte vor Protesten gegen das Militär.

Am 6. Oktober 1973, dem Tag des jüdischen Jom-Kippur-Festes, griffen ägyptische und syrische Truppen Israel gleichzeitig auf breiter Front an. Die Ägypter überquerten den Suez-Kanal, die Syrer durchbrachen die Waffenstilllstandsgrenze auf den Golanhöhen.

Erst nach mehreren Tagen und mit massiver amerikanischer Unterstützung gelang es Israel, den Angriff zurückzuschlagen.

1978 kam es unter amerikanischer Vermittlung zu einem Friedensabkommen zwischen Ägypten und Israel, das die strategische Gleichung in der Region grundlegend veränderte. Bis heute beanspruchen beide Seiten den Sieg in dem Konflikt für sich.

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