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US-Schläge gegen Al-Kaida und Al-Shabaab

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US-Schläge gegen Al-Kaida und Al-Shabaab

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In Libyen ist ein mutmaßlicher Spitzenmann der Terrororganistaion al-Kaida (al-Qaida) gefasst worden. Amerikanischen Medienberichten zufolge
ergriffen US-Spezialkräfte den Top-Terroristen Abu Anas al-Libi in der Hauptstadt Tripolis. Al-Libi wird seit Jahren im Zusammenhang mit den Bombenangriffen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania im Jahr 1998 gesucht. Damals waren 230 Menschen getötet und Tausende verletzt worden. Al-Libi war im Jahr 2000 von einem Gericht in New York wegen seiner Rolle bei den Anschlägen angeklagt worden. Er stand auf der Liste der meistgesuchten Terroristen des FBI.

Gleichzeitig griffen US-Spezialkräfte ein Lager der islamistischen al-Shabaab-Miliz im Süden Somalias an. Zwei Wochen nach dem blutigen Geiseldrama in einem Einkaufszentrum in Nairobi wurden bei dem Einsatz vermutlich fünf al-Shabaab-Kämpfer und ein hochrangiges Mitglied der Miliz getötet, sagte ein Vertreter der US-Regierung der “Washington Post”.

Die al-Shabaab-Miliz hatte sich zu dem Angriff auf die Westgate-Mall in der kenianischen Hauptstadt bekannt. Maskierte Terroristen waren in das Einkaufszentrum eingedrungen und hatten um sich geschossen. Nach mehreren Tagen endete die Geiselnahme mit mindestens 72 Toten.

Somalia leidet seit mehr als zwei Jahrzehnten unter einem blutigen Bürgerkrieg vor allem zwischen der – auch von kenianischen Truppen unterstützten – Zentralregierung und der al-Shabaab.

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