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"Goldene Morgenröte" wieder im Parlament

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"Goldene Morgenröte" wieder im Parlament

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Drei Spitzenpolitiker der rechtsextremistischen griechischen Partei “Goldene Morgenröte” haben erstmals seit ihrer Verhaftung in der vergangenen Woche wieder an einer Parlamentssitzung teilgenommen. Es kam zu keinen Zwischenfällen. Abgeordnete anderer Parteien verwiesen darauf, dass es an der Justiz liege, wie mit den Neonazis umgegangen werde.

“Wir haben eine kriminelle Organisation. Wir verfolgen die Verbrechen der Goldenen Morgenröte. Unglücklicherweise gibt es viele davon. Die Justiz muss sie abarbeiten”, findet Dora Bakoyannis von der Nea Demokratia. “Das Problem ist nicht, zu entscheiden, ob sie eine Bande sind oder nicht. Das Problem ist, die Menschen davon zu überzeugen, dass sie keine Lösung für die Probleme der Menschen sind, waren oder jemals sein werden”.

Während der Vorsitzende der “Goldenen Morgenröte” und sein Stellvertreter weiter in Haft bleiben, durften die drei bis zum Beginn ihres Prozesses auf freiem Fuß bleiben. Ihnen werden Erpressung, Totschlag, Sprengstoffanschläge und Geldwäsche vorgeworfen. Sie sollen die Partei in eine kriminelle Organisation umgewandelt haben.