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Washington verteidigt Anti-Terroreinsätze in Afrika

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Washington verteidigt Anti-Terroreinsätze in Afrika

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US-Außenminister John Kerry hat den Einsatz von amerikanischen Elitekräften gegen den Terroristen Abu Anas al-Libi in Libyen verteidigt. Die Aktion sei angemessen und legal gewesen, sagte Kerry. Der Al-Kaida-Mann – Al-Libi – war am Samstag in der Hauptstadt Tripolis von einer amerikanischen Spezialeinheit gefasst worden.

Kerry sagte: “Menschen, die Terroranschläge verübt haben und angeklagt sind, müssen wissen, dass die USA alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um das Gesetz durchzusetzen.”

Al-Libi soll maßgeblich an den Terroranschlägen auf zwei
US-Botschaften in Tansania und Kenia 1998 mit vielen Toten beteiligt gewesen sein.

Ein Weggefährte des libyschen Terroristen soll das Ziel einer amerikanischen Aktion in Somalia gewesen sein. Ein Name wurde nicht genannt. US-Soldaten hatten in der Nacht zum Samstag ein Haus in dem somalischen Küstenort Barawe angegriffen. Von offizieller Seite gab es bislang keine Details dazu. Unbestätigten Angaben zufolge sei ein hochrangiges Mitglied der Terrororganisation Al-Shabaab getötet worden.

Al-Shabaab hatte sich zu der blutige Geiselnahme in dem Einkaufszentrum in Nairobi in Kenia im September bekannt.