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Weniger Dampf in Ostasiens Konjunkturlokomotiven

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Weniger Dampf in Ostasiens Konjunkturlokomotiven

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Die Weltbank hat ihre Prognosen für das Wirtschaftwachstum in China und anderen asiatischen Schwellenländern wie Thailand und Indonesien zurückgenommen.

Trotzdem steht die Region für 40 Prozent des weltweiten Wachstums und ein Drittel des Welthandels – vor allen anderen.

Die wichtigsten Trends nach Meinung der Experten in Washington:

- China kümmert sich verstärkt um seine eigenen Konsumenten.

- Wegen niedrigerer Rohstoffpreise wird weniger in asiatische Wachstumsmärkte wie Indonesien investiert.

Für die ostasiatischen Volkswirtschaften erwartet das Institut nur noch Wachstumsraten von 7,1 Prozent in diesem Jahr. Im April standen da noch 7,8 Prozent. Das nächste Jahr bringe nur noch 7,2 statt 7,6 Prozent Wachstum.

Mit Sorge blicken die Experten auf den wachsenden Schattenbanken-Sektor in China. Das sei eine “ernsthafte Herausforderung”, weil es eine enge Verbindung zum Bankensystem gebe, der Bereich aber weniger reguliert sei.

su mit Reuters