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Greenpeace gegen Russland

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Greenpeace hat Russland beschuldigt, seine Aktivisten unter unmenschlichen Bedingungen festzuhalten. Die Umweltorganisation werde eine internationale Klage gegen Russland einreichen, um die Freilassung der 30 Aktivisten zu erreichen, hieß es. Notfalls will Greenpeace bis vor den Europäischen Gerichtshof in Straßburg ziehen. Nach Angaben mehrere Umweltschützer ist es in Zellen zu kalt und nicht alle Häftlinge hätten Zugang zu Trinkwasser.

Greenpeace-Anwalt Sergej Golubok erklärte: “Einige der Inhaftierten haben gesundheitliche Probleme. Aus gutem Grund werde ich ihre Namen nicht nennen, aber ich kann so viel sagen: Niemand von ihnen wird medizinisch adäquat behandelt.”

Das Greenpeace Schiff Arctic Sunrise liegt im Hafen von Murmansk, nachdem es in der Arktis von der russischen Küstenwache geentert worden war. Dort hatten die Umweltschützer an einer russischen Plattform gegen geplante Ölbohrungen protestiert.

Die russische Justiz klagte die Aktivisten wegen “bandenmäßiger Piraterie” an. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen bis zu 15 Jahr Haft.