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Greenpeace weist Drogenvorwürfe Russlands zurück

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Greenpeace weist Drogenvorwürfe Russlands zurück

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In Paris haben Greenpeace-Aktivisten am französischen Hauptsitz des russischen Energiekonzerns Gazprom ein riesiges Transparent angebracht. Sie protestierten damit für die Freilassung ihrer 28 Kollegen und zweier freier Journalisten, die in der russischen Hafenstadt Murmansk in U-Haft sitzen. Sie wurden verhaftet als sie an einer Ölplattform von Gazprom im arktischen Meer ein Protest-Transparent gegen Ölbohrungen anbringen wollten.

Die Umweltschützer von Greenpeace werfen Gazprom vor, mit Bohrungen das Ökosystem der Arktis zu gefährden. Ein Leck hätte katastrophale Auswirkungen auf die einmalige Tier- und Pflanzenwelt.

Greenpeace-Chef Kumi Naidoo bot sich als Sicherheit für seine Umweltaktivisten an: “Ich habe Präsident Putin geschrieben und ihn dringend um ein Treffen gebeten. Ich würde nach Russland kommen und als Garant für die Freilassung der 30 Aktivisten gegen Kaution in Russland bleiben, so lange der Prozess dauert.”

Russische Ermittler teilten jetzt mit, dass auf dem Greenpeace-Schiff Drogen gefunden wurden. Einzelheiten nannten sie zunächst nicht. Den Inhaftierten drohen wegen bandenmäßiger Piraterie bis zu 15 Jahren Haft.
Greenpeace weist diese Anschuldigungen zurück, auf der Arctic Sunrise habe es ein striktes Drogenverbot gegeben.

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