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Republikaner im Haushaltsstreit unnachgiebig aber gesprächsbereit

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Republikaner im Haushaltsstreit unnachgiebig aber gesprächsbereit

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Obamas republikanischer Gegenspieler, der Sprecher des Repräsentantenhauses, John Boehner, hat das Gesprächsangebot Obamas zwar angenommen, zeigte sich aber gleichwohl unnachgiebig. Eine Anhebung der Schuldenobergrenze komme nur in Frage, wenn die Regierung zu Einsparungen bereit sei. Darüber könne man reden.

“Wir können die Schuldengrenze nicht anheben, ohne etwas dagegen zu unternehmen, was uns dazu bringt, Geld zu borgen und über unsere Verhältnisse zu leben. Es geht nicht um mich und ehrlich gesagt auch nicht um die Republikaner, es geht um die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder. Und der einzige Weg dazu sind Verhandlungen”, sagte Boehner.

Nach Berechnungen des US-Finanzministeriums ist am 17. Oktober die Schuldenobergrenze von 16,7 Billionen Dollar (12,5 Billionen Euro) erreicht. Sollte sie nicht angehoben werden, steuern die USA in den folgenden Tagen auf die Zahlungsunfähigkeit zu, da die Steuereinnahmen die Ausgaben nicht decken. Am 31. Oktober werden sechs Milliarden Dollar an Zinsen für Anleihen fällig, ob das Finanzministerium so viele Dollars zusammenklauben ist fraglich, selbst wenn, für die am 1. November anstehenden Gehaltszahlungen, zum Beispiel für die Soldaten in Afghanistan wäre aber kaum mehr ausreichende Mittel vorhanden.

Weiterführender Link

Wenn die USA die Schuldenobergrenze reißen… (Format.at)