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Robert Redford allein in einem Boot

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Robert Redford allein in einem Boot

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Nichts bleibt Robert Redford in dem Ein-Mann-Drama “All Is Lost” erspart. Sein Boot wird von einem Container gerammt, ist nicht mehr manövrierfähig und gerät in einen fruchtbaren Sturm. Immer neue Gefahren meistert der erfahrene Skipper und ist am Ende dennoch, einsam in seinem Rettungsboot, dem Untergang geweiht.

Der Film ist eine Art Kammerspiel auf hoher See und besticht mit einem Robert Redford in Höchstform. “All Is Lost” ist die zweite Regiearbeit von J.C. Chandor. Der schickte Redfords Agenten ein 30 Seiten dünnes Drehbuch zu. “Eine Woche später rief mich der Agent zurück und sagte: ‘Er möchte Sie treffen’. Das war schneller als erwartet, ich hatte in aller Eile eine Power Point Präsentation vorbereitet, aber bevor ich loslegen konnte, nahm er mich beiseite und sagte: ‘Ich bin dabei’.”

“All Is Lost” ist ein Film nahezu ohne Worte, ein gnadenloser Kampf Mann gegen Meer. Was reizte den Redford an der Rolle? “Dass sie ganz anders ist, gewagt, eine schauspielerische Herausforderung. So etwas gefällt mir, deswegen wollte ich unbedingt dabei sein. Ich sah das als ein einzigartiges Projekt, was mich sehr reizte. Ich wusste, dass es hart werden würde, aber da muss man durch, damit der Film gut wird.”

Der Film läuft nun in den US-Kinos an und kommt im Januar auf die deutschsprachigen Leinwände.