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Weltvermögen: Mehr für alle, für viele nichts

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Weltvermögen: Mehr für alle, für viele nichts

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Produziert wurde in vielen Volkswirtschaften in den vergangenen Jahren kaum mehr als zuvor – trotzdem ist
das weltweite Privatvermögen höher denn je.
Es hat sich seit dem Jahr 2.000 weltweit verdoppelt – so eine - Studie der Schweizer Großbank Credit Suisse Dafür wurden Statistiken von Zentralbanken ausgewertet.

Bei der Anzahl der Milliardäre gehört Deutschland zu den Top-Drei. Im Ranking der reichsten Länder der Welt liegt es an siebter Stelle.

Die Schweiz ist demnach das reichste Land der Welt. Hier besitzt jeder Erwachsene im Schnitt 380.000 Euro. Australier kommen danach im Schnitt auf knapp 300.000 Euro, Norweger auf gut 280.000 und Luxemburger – als einzige aus der EU in der Spitzengruppe – auf 233.000 Euro.

Deutsche besitzen pro Kopf 154.900 Euro – hinter den USA, Schweden, Frankreich, Singapur, Belgien und Dänemark (184.000-221.000 Euro).

Global stieg der Besitz an Immobilien, Unternehmensanteilen und Geldvermögen in den 12 Monaten bis Mitte 2013 um 4,9 Prozent auf gut 38.000 Euro pro erwachsenem Weltbürger. In den kommenden fünf Jahren soll der Wohlstand um 40 Prozent zunehmen.

Die meisten sehen allerdings davon nichts:
Die wohlhabendsten 10% der Weltbevölkerung besitzen 86% des weltweiten Reichtums. Die ärmere Hälfte aller Erwachsenen kommt zusammen auf knapp 1%

Sigrid Ulrich