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Ausstellungstipp: Velázquez und britische Pop Art


Kultur

Ausstellungstipp: Velázquez und britische Pop Art

“Velázquez und die Familie Philip IV” heißt eine neue Ausstellung, mit dem das Madrider Prado-Museum aus den roten Zahlen kommen soll. Finanzkrise und Sparpolitik sind auch am berühmten spanischen Kunsttempel nicht spurlos vorübergegangen. Die Pinakothek verzeichnete im vorigen Jahr einen Verlust in Höhe von fast 1,1 Millionen Euro.
Deswegen stellt das Museum nun seine größten, publikumswirksamen Schätze ins Rampenlicht: Diego Velázquez, der Meister des Goldenen Zeitalters. Die Schau konzentriert sich auf das letzte Jahrzehnt des Künstlers als königlicher Hofmaler.

“Diese Ausstellung zeigt auch die Schaffenskraft seines Ateliers, ganze Werkserien, die in Velázquez letzten Lebensjahren entstanden”, erklärt Museumsleiter Miguel Zugaza.

Der letzte Ausstellungsabschnitt präsentiert zudem Portäts seiner Nachfolger Martínez del Mazo und Juan Carreño am Hof des Königs. Beide Künstler inspirierten sich an ihrem berühmten Vorbild.
Die Ausstellung ist bis Feburar im Prado-Museum zu sehen.

Es lebe die britische Pop Art!

Von Madrid nach London. “When Britain Went Pop!” ist die größte, jemals der britischen Pop-Art-Bewegung gewidmete Ausstellung. Bedeutende Künstler wie David Hockney und Richard Hamilton sind vertreten, aber auch wenige bekannte Namen, wie Lock Anderson Kresler von Christie’s erklärt.
“Britische Pop Art ist international weniger präsent. Wir versuchen das nachzuholen, in dem wir Künstler wie Peter Blake, Gerald Laing, Derek Boshier oder Peter Phillips ins Rampenlicht stellen.Das ist schafft eine internationale Plattform für diese Künstler.”

Viele der 140 Exponate sind Leihgaben aus Privatsammlungen. Die Ausstellung ist bis zum 24. November in der neuen Galerie des Auktionshauses Christie’s im Londoner Viertel Mayfair zu sehen.

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