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Friedensnobelpreis für Chemiewaffen-Vernichter

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Friedensnobelpreis für Chemiewaffen-Vernichter

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Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen, kurz OPCW, wird in diesem Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Das Nobelkomitee verwies bei seiner Begründung auf die Ereignisse in Syrien. Der Vorsitzende des Komitees fügte hinzu, mit der Auszeichnung wolle man auch die USA und Russland daran erinnern, ihre eigenen Chemiewaffen-Reserven zu vernichten, noch dazu da sie dies gerade von Syrien forderten.

Der Generaldirektor der Organisation, Ahmet Üzümcü fühlt sich geehrt: “Dieser Preis sollte als ein Ansporn gesehen werden und als eine Würdigung der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in den vergangenen Jahren diese Waffen ein für alle Mal zu verbieten.”

Syrien soll in der kommenden Woche Mitglied der Chemiewaffenkonvention von 1997 werden. Experten der OPCW halten sich derzeit in Syrien auf, um die Zerstörung von Chemiewaffen zu beaufsichtigen. In einem ersten Schritt sollen die Waffenfabriken und die Maschinen vernichtet werden, mit denen die giftigen Stoffe in Granaten und Raketen gefüllt werden.

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