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Japans Katastrophenschutz simuliert Unfall in AKW

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Japans Katastrophenschutz simuliert Unfall in AKW

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Bei einer zweitägigen Übung am japanischen Kernkraftwerk Sendai hat der Katastrophenschutz das Vorgehen im Falle eines Erdbeben der Stärke 8,0 geprobt. Unter anderem wurde der Ausfall des Kühlsystems und das Austreten radioaktiver Flüssigkeit simuliert. An der Übung waren rund 3.300 Menschen beteiligt, neben der örtlichen Verwaltungen, der Polizei, dem Katastrophenschutz und den Selbstverteidigungsstreitkräften beteiligten sich Ministerpräsident Schinzo Abe und weitere Regierungsmitglieder sowie Beamte der Atomaufsichtsbehörde NRA an der Übung. Erstmals wird auch die Evakuierung eines 30-Kilometer-Umkreises um ein AKW geübt, statt eines 10-Kilometer-Radius. Es handelt sich um dort um die erste Großübung seit dem Unglück im AKW Fukushima.