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Selbstmordanschlag überschattet Besuch Kerrys

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Selbstmordanschlag überschattet Besuch Kerrys

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Bei einem Selbstmordanschlag vor dem Polizeipräsidium in Dschalalabad om Osten von Afghanistan sind am Samstag mindestens drei Menschen getötet und fünf weitere Personen verletzt worden. Der Attentäter sprengte sich mit seinem Fahrzeug an der Zufahrt zum Polizeigelände in die Luft. Der Anschlag erfolgt vor dem Hintergrund eines unangekündigten Afghanistan-Besuches von US-Außenminister John Kerry. Kerry verhandelte in Kabul mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai über ein Sicherheitsabkommen Sicherheitsabkommen.

Zwischen Washington und Kabul bestehen Meinungsverschiedenheiten über die Rolle die die internationalen Truppen nach der offiziellen Beendigung des NATO-Kampfeinsatzes Ende 2014 spielen sollen. Hauptstreitpunkt ist das vorgesehene Truppenstatut, das amerikanische Soldaten vor afghanischer Strafverfolgung schützt. Ohne Truppenstatut sind die USA nicht bereit, 2015 eine neue Mission zur Ausbildung und Beratung der afghanischen Armee zu starten. Eine Fortsetzung des Afghanistan-Einsatzes ohne die USA und ohne das Truppenstatut ist auch für die anderen Nato-Partner nicht denkbar.

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