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Grand Canyon wieder geöffnet, Behörden bleiben zu

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Grand Canyon wieder geöffnet, Behörden bleiben zu

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Während im US-Haushaltsstreit keine generelle Lösung in Aussicht ist, bemühen sich Republikaner und Demokraten um kleine Schritte. Trotz Einstellung der Regierungsarbeit wurden drei der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der USA der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht: Freiheitsstatue, Mount Rushmore und Grand Canyon.

Und die Politiker nutzen die Gelegenheit zum Schlagabtausch. “Diese Attraktion lockt jährlich Millionen Besucher nach Arizona. Ich werde nicht zulassen, dass eine fehlgeleitete Bundespolitik Touristen aus aller Welt die Chance nimmt, diese atemberaubende Landschaft zu bewundern”, erklärte die republikanische Gouverneurin von Arizona Jan Brewer.

Präsident Obama lehnt die von den Republikanern vorgeschlagene Anhebung der Schuldenobergrenze für sechs Wochen ab. In seiner wöchentlichen Videobotschaft griff er die Republikaner scharf an: “Unsere Regierung hat zum ersten Mal seit 17 Jahren die Arbeit eingestellt. Eine politische Partei riskiert zum ersten Mal seit dem 17. Jahrhundert die Zahlungsunfähigkeit. Das ist nicht normal. Deshalb müssen wir das ändern. Nicht nur weil es gefährlich ist, sondern weil es auch das Vertrauen ins unsere Regierungsform gefährdet. Und das trifft uns alle”, meinte Obama.

Nachdem Verhandlungen zwischen Regierung und den Spitzen des Abgeordnetenhauses keine Lösung herbeiführen konnten, haben am Samstag führende Senatoren Vermittlungsgespräche aufgenommen. Allerdings verlaufen sie so zäh, dass Beobachter davon ausgehen, dass sie wohl kaum bis zum Börsenstart nach dem feiertagsbedingten verlängerten Wochenende am Dienstag, abgeschlossen werden können.