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England und Frankreich bangen um direkte Qualifikation für WM 2014

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England und Frankreich bangen um direkte Qualifikation für WM 2014

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Die pure Angst grassiert zwar nicht im Mutterland des Fußballs – aber Tabellenführer England muss sich in der WM-Qualifikationsgruppe H ganz schön nach der Decke strecken für das direkte Ticket nach Brasilien.

Ein Sieg gegen Polen ist Pflicht, um Verfolger Ukraine auf Distanz zu halten im letzten Gruppenspiel. Das könnte schwierig werden, meint Trainer Roy Hodgson:

“In Wembley vor 90.000 Zuschauern zu spielen, das wird Polen motivieren – und die haben nichts zu verlieren.”

Frankreich steckt in Gruppe I als Tabellenzweiter ebenfalls in der Bredouille. Selbst ein Sieg gegen Finnland wird nur den Status Quo und somit die Play-Off-Runde garantieren, wenn Tabellenführer Spanien zeitgleich gegen Georgien punktet. Realismus herrscht vor bei Kapitän und Torwart Hugo Lloris:

“Spanien hat seinen Job erledigt mit dem Sieg über Weißrussland. Die werden nicht mehr ausrutschen.”

Richtig spannend wird es für Goalgetter Edin Dzeko und Tabellenführer Bosnien-Herzegowina gegen Liechtenstein in Gruppe G. Die punktgleichen Griechen kämpfen parallel in Litauen um den WM-Platz an der Sonne.

Bosniens Trainer Safet Susic setzt auf Kontinuität:

“Wir spielen mit offenen Karten und einer unveränderten Aufstellung. Das bedeutet Offensivfußball. Wir müssen uns aber auch auf ein mögliches frühes Gegentor einstellen können.”

Eher unübersichtlich ist die Lage in der Gruppe D wo die Türkei mit den punktgleichen Rumänen und Außenseiter Ungarn um den Relegationsplatz konkurriert.
Dabei haben die Türken im Match gegen schon qualifizierte Niederländer zumindest auf dem Papier die schlechteren Karten.