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Fahrgemeinschaft China-Frankreich bei Peugeot

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Fahrgemeinschaft China-Frankreich bei Peugeot

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Die französische Regierung und der chinesische Staatskonzern Dongfeng Motor stehen Insidern zufolge vor einem Einstieg beim kriselnden Autobauer PSA Peugeot Citroen.

Beide wollten je 1,5 Milliarden Euro investieren und damit zwischen 20 und 30 Prozent an dem angeschlagenen Unternehmen übernehmen. Durch die Kapitalerhöhung von drei Milliarden Euro würde die Gründer-Familie Peugeot die Kontrollmehrheit verlieren. Aktuell ist sie an der 1810 gegründeten Firma mit 25,4 Prozent beteiligt und hält 38,1 Prozent der Stimmrechte.

Vergangenes Jahr hatte das Unternehmen fünf Milliarden Euro Verlust eingefahren und wird bereits mit sieben Milliarden Euro Staatshilfen gestützt.

Peugeot muss dringend Kosten senken, kommt allerdings nur schwerlich voran. Verteilt über zwei Jahre sollen 11.200 Stellen gestrichen werden. Peugeot beschäftigt in Frankreich rund 78.000 Mitarbeiter.

An der Börse ist Peugeot zur Zeit knapp 4,4 Milliarden Euro wert – das Kapital würde damit um gut 2/3 erhöht.

su mit Reuters