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Wut in Washington: US-Veteranen protestieren gegen Haushaltssperre

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Wut in Washington: US-Veteranen protestieren gegen Haushaltssperre

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US-Veteranen und Anhänger der Tea-Party haben in der US-Hauptstadt ihrem Ärger über den Finanzstreit Luft gemacht. Dutzende Demonstranten rissen Barrikaden an einem Kriegsdenkmal nieder und warfen sie später vor den Zaun des Weißen Hauses. Gibt es keine Lösung im Etatstreits, läuft am 1. November die Unterstützung für die Veteranen aus.

Den USA droht zudem neuer Streit, denn am kommenden Donnerstag wird die Obergrenze für die US-Staatsschulden erreicht. Einigen sich Demokraten und Republikaner auf keine Anhebung der Grenze ist das Land zahlungsunfähig. Parteiführer beider Seiten suchten am Wochenende nach einem Weg die Pleite abzuwenden. Der Fraktionsvorsitzende der Demokraten, Harry Reid, sagte anschließend, er sei zuversichtlich, dass man eine Lösung finden werde.

Unterdessen wurde die Freiheitsstatue wieder für die Besucher geöffnet, viele Sehenswürdigkeiten sind derzeit wegen der Haushaltssperre geschlossen. Das Nationaldenkmal Mount Rushmore soll heute öffnen. Die betroffenen Bundesstaaten wollen die Kosten übernehmen.