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Al-Libi plädiert auf "nicht schuldig"

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Al-Libi plädiert auf "nicht schuldig"

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Der vor gut einer Woche in Libyen von einem US-Spezialkommando gefasste mutmaßliche al-Kaida-Terrorist Abu Anas al-Libi hat vor Gericht in New York auf nicht schuldig plädiert. Der 49-Jährige wies die Vorwürfe zurück, er sei für zwei Sprengstoffanschläge auf US-Botschaften in Afrika 1998
verantwortlich. Damals waren in Kenia und Tansania 224 Menschen getötet worden. Der Richter ordnete Untersuchungshaft an,
weil Fluchtgefahr bestehe.

Al-Libi war am 5. Oktober mitten in der libyschen Hauptstadt Tripolis gefasst und sofort außer Landes gebracht worden. Der Einsatz der US-Einheit auf libyschem Territotium hatte im Land zu Protesten geführt. Die libysche
Regierung sprach von Entführung und forderte eine Erklõrung von
Washington.