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Gute Stimmung bei Atomverhandlungen

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Gute Stimmung bei Atomverhandlungen

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Die Stimmung ist gut, am Ende des ersten Tages der iranischen Atomverhandlungen in Genf. Nach jahrelangen Uneinigkeiten um das umstrittene Programm des Iran gibt es offenbar zum ersten Mal wirklich konstruktive Gespräche.

Der stellvertretende iranische Außenminister Abbas Araghchi ist zufrieden:
“Die Gesprächsteilnehmer waren erfreut, dass der Iran ernsthafte Gespräche sucht und Vorschläge einbringt. Wir werden die Verhandlungen fortsetzen. Unser Vorschlag wird nach außen geheim bleiben, bis ein Kompromiss gefunden wird.”

Auch am Mittwoch wird es wohl keine detaillierte Lösung geben. Man könnte sich aber auf einen Fahrplan einigen, so Araghchi:

“Wir wollen nicht länger im Dunkeln und der Unsicherheit wandeln. Wir wollen uns nicht mehr um die Zukunft sorgen. Das Ziel, der Weg und der Zeitrahmen sollten klar sein, damit wir etwas erreichen können.”

Der neue iranische Präsident Hassan Rohani geht die Gespräche anders an als sein Vorgänger Ahmadinedschad: konstruktiver.
Iran ist angeblich zu Eingeständnissen bereit, möchte aber die Uran-Anreicherung nicht gänzlich aufgeben. Die internationale Gemeinschaft fordert Beweise für ein friedliches Atomprogramm.