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Viele Tote und Verletzte bei Beben auf den Philippinen

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Viele Tote und Verletzte bei Beben auf den Philippinen

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Ein starkes Erdbeben hat die Visayas-Inseln auf den Philippinen erschüttert und mehr als 70 Menschen in den Tod gerissen. Hunderte wurden verletzt. Viele der Opfer waren auf dem Markt als plötzlich gegen acht Uhr früh die Erde bebte. Lokalmedien berichten, tausende Menschen rannten in Panik auf die Straße. Mehrere Dächer und Gebäude stürzten ein.

Das Beben der Stärke 7,2 war nach Angaben des philippinischen Vulkan-Instituts im Umkreis von hunderten Kilometern deutlich zu spüren. Aus Angst vor einem Tsunami flüchteten viele Menschen in höhergelegene Regionen, doch die befürchtete Flutwelle blieb aus. Wegen eines Feiertags waren Schulen und andere öffentliche Gebäude geschlossen. Das könnte eine höhere Opferzahl verhindert haben.

Die Philippinen bestehen aus unzähligen Inseln, die auf dem Pazifischen Feuerring liegen. Dort reiben drei verschiedene Erdplatten aneinander. Erdbeben sind in der Region keine Seltenheit. 7000 Menschen starben 1976 im Süden des Landes bei einem Erdstoß der Stärke 7,6.