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Italien gedenkt deportierter Juden und NS-Opfer

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Italien gedenkt deportierter Juden und NS-Opfer

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Italien hat am 70. Jahrestag der Deportation von mehr als 1000 Juden aus Rom der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Bei einer Zeremonie in einer Synagoge in Rom sprach Bürgermeister Ignazio Marino auch von dem vor kurzem verstorbenen NS-Verbrecher Erich Priebke und den Neonazis, die ihn bis heute verehren: “Ich konnte es nicht erlauben, dass der Abschied von einem NS-Verbrecher zu einer Parade der Holocaust-Leugner wird. Rom, Symbol des italienischen Widerstands, ist eine durch und durch antifaschistische Stadt und sie sollte nie zu einer Bühne für Marionetten werden, deren Kopf nicht nur rasiert sondern vor allem leer ist.”
Papst Franziskus erklärte in einer Mitteilung an die jüdische Gemeinde, dass die unsagbaren Gräueltaten niemals vergessen werden dürfen.