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Gut für den Wald: wahrhaft "grünes" Holz

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Gut für den Wald: wahrhaft "grünes" Holz

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Wälder bedecken 31 Prozent der weltweiten Landoberfläche und sind eine lebensnotwendige Sauerstoffreserve. Doch die Wälder dieser Welt sind in Gefahr. Der Naturschutzorganisation WWF zufolge gehen jedes Jahr allein durch Rodung 130 Millionen Quadratkilometer Wald verloren.

Aus Norwegen kommt ein Beispiel für die zukunftsfähige Waldnutzung. Dort hat man eine Alternative für tropische Harthölzer entwickelt. Bei dem biologischen Verfahren werden weiche Hölzer, die schnell wachsen, wie z. B. Ahorn oder Kiefer, zu Harthölzern aufgewertet. Sie erhalten Eigenschaften, die denen von tropischen Hölzern sehr ähnlich sind, haben eine vergleichbare Härte und Dauerhaftigkeit sowie dieselbe Ästhetik, erläutert Jan Terje Nielson von der Firma Kebony.
“Traditionelle Harthölzer haben Eigenschaften, die sich besonders für den Draußeneinsatz eignen, sehen gut aus und haben eine lange Lebensdauer. Wenn man jedoch alle Risiken, die mit der Rodung tropischer Hölzer verbunden sind, betrachtet, erscheint es notwendig, eine Alternative für diese Hölzer zu finden, im Rahmen einer umweltverträglichen Methode.”

Kebonisierung heißt das Verfahren. Eine umweltschonende, chemikalienfreie Alternative zu Tropenhölzern. Das biologisch gehärtete Holz eignet sich für verschiedenste Baukonstruktionen, Terrassen, Decks, Fassaden, Dächer, Böden, Möbel und Fenster.