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Keine Haftverschonung für Greenpeaceaktivisten


Russland

Keine Haftverschonung für Greenpeaceaktivisten

Das Gericht in Murmansk hat zwei weitere Anträge von Greepeace-Aktivisten auf Freilassung auf Kaution abgelehnt. 28 Aktivisten und zwei Journalisten sitzen seit einem Monat in Untersuchungshaft. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut, allerdings klagen sie darüber, dass ihre Zellen nicht beheizt sind. Deshalb brachten ihnen jetzt Greenpeace-Aktivisten Kleidung ins Untersuchungsgefängnis:

“Sie haben nicht genug zum Anziehen, denn als man sie vom Schiff geholt hat, gab man ihnen fünf Minuten zum Packen. Man hat ihnen gesagt, sie könnten am nächsten Tag auf das Schiff zurück. Keiner hat sich auf derartige Bedingungen vorbereitet”, sagt Greenpeace-Aktivist Dmitri Artamonow.

Die Greenpeace-Aktivisten hatten Mitte September eine Bohrinsel in der Arktis geentert, um gegen Umweltgefahren durch Ölförderung zu protestieren. In Russland wurde gegen sie ein Strafverfahren wegen Piraterie eingeleitet.

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