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Neue Anschuldigungen im Blackwater-Skandal

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Neue Anschuldigungen im Blackwater-Skandal

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Paul Slough, Nicholas Slatten, Evan Liberty und Dustin Heard müssen sich erneut wegen des
Massakers an unbewaffneten Zivilisten im Irak vor Gericht verantworten. Ein Berufungsgericht in Washington hat für kommenden Freitag eine Anhörung der vier ehemaligen Söldner der privaten Sicherheitsfirma Blackwater angesetzt.
Die Liste der Vorwürfe ist lang, darunter Totschlag, versuchter Totschlag und Verstöße gegen das Waffenrecht. Die vier Männer haben 2007 US-Diplomaten auf ihrer Fahrt durch Bagdad begleitet. Als eine Autobombe explodierte, sollen sie willkürlich in die Menge gefeuert und Handgranaten gezündet haben. Mindestens 14 Zivilisten sind dabei zu Tode gekommen, fast 20 weitere wurden verletzt. Das ursprüngliche Strafverfahren war wegen unzulässiger Beweismittel eingestellt worden.