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Rom im Alarmzustand: Behörden fürchten Krawalle am Protest-Samstag


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Rom im Alarmzustand: Behörden fürchten Krawalle am Protest-Samstag

In Rom herrscht nach den Protesten vom Freitag angespannte Stille. Einige Demonstranten ruhen sich in Zeltlagern aus, auf der anderen Seite die Polizei. Für diesen Samstag sind erneut große Proteste angekündigt, und die Behörden fürchten, es könnte zu Ausschreitungen kommen, immerhin werden auch gewaltbereite Demonstranten aus dem In- und Ausland erwartet.

An diesem Freitag blieb es weitgehend friedlich. Unter anderem gingen Feuerwehrleute auf die Straße. Einer von ihnen sagte: “Unsere Arbeitsbedingungen werden immer schwieriger. Sie zwingen uns, noch mit 60 Jahren als Rettungshelfer zu arbeiten, wir sind nur wenige, unsere Fahrzeuge, die Infrastruktur und unsere Gebäude sind in schlechtem Zustand.”

Auch Schüler, Lehrer und Erzieher zeigten bei den landesweiten Protesten Flagge. Eine von ihnen sagte: “Wir haben Tagesverträge. Wir sind Zeitarbeiter in Kinderkrippen und Kindergärten. Sie rufen uns immer nur für einen Tag. Und ständig warten wir auf den Anruf der Stadtverwaltung von Rom in der Hoffnung, für einen Tag Arbeit zu haben.”

Der unter anderem von Gewerkschaften organisierte Protest steht unter dem Motto “Generalaufstand”. Es geht gegen die Sparpolitik der Regierung Letta und um Themen wie den sozialen Wohnungsbau, Mindestlohn, Umweltschutz oder das Bleiberecht für Migranten. Bei ähnlichen Protesten war es vor zwei Jahren zu gewalttätigen Ausschreitungen und Straßenschlachten gekommen.

Mit Reuters, Ansa, AP

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