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Mehr als 30 Tote bei Selbstmordattentat in Syrien

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Mehr als 30 Tote bei Selbstmordattentat in Syrien

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Ein Bombenanschlag in der syrischen Stadt Hama hat mindestens 31 Menschen getötet. Laut den syrischen Staatsmedien fuhr der Attentäter einen mit 1,5 Tonnen Sprengstoff beladenen Lastwagen in einen Außenbezirk der Stadt im Zentrum des Landes. Auf einer belebten Straße sprengte er sich mit seinem Fahrzeug in die Luft.

Laut Oppositionsaktivisten gehören die für das Attentat Verantwortlichen zur al-Nusra-Front, einer Rebellengruppe, die Al-Kaida nahesteht.

Ein in Hama stationierter Soldat glaubt ebenfalls, dass die Verantwortlichen Ausländer waren. “Das haben keine Syrer gemacht”, sagt er. “Diese Terroristen kommen wahrscheintlich aus Qatar oder Saudi-Arabien.”

“Ich war auf dem Weg zur Schule”, berichtet ein Verwundeteter. “Da ging die Bombe hoch. Die erste Explosion verletzte dieses Bein, die zweite das andere.”

Ziel des Anschlags war offenbar ein Checkpoint der syrischen Armee, so die zur Opposition gehörenden Beobachter. Die Mehrzahl der Opfer in Hama waren jedoch Zivilisten.