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Nordosten Chinas versinkt im Smog

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Nordosten Chinas versinkt im Smog

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Sichtweiten von unter zehn Metern: Es ist kein Nebel, der den Nordosten Chinas verschluckt, sondern dichter Smog. In Harbin, einer der größten Städte der Region, gilt: wegen Dunsts geschlossen. Ganze Straßenzüge sind gesperrt, der Flughafen zu, die Schulen ebenfalls.

Die elf Millionen Einwohner der Stadt japsen nach Luft.
Die Feinstaubbelastung übersteigt die empfohlenen Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation um mehrere Hundert Prozent.

Es ist der erste Smog-Alarm dieser Heizsaison. Gleich mehrere Provinzen im Nordosten Chinas sind betroffen. Innerhalb der kommenden 24 Stunden ist keine Besserung in Sicht.

In Peking wurde vergangene Woche ein Notfallsystem
für den Smog-Ernstfall vorgestellt. Das sieht unter anderem vor, dass Fabrikbänder und Bauarbeiten vorübergehend gestoppt werden, wenn die Verschmutzung zu groß wird.