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Wahl in Luxemburg: Ein Sieg und eine Niederlage für Juncker

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Wahl in Luxemburg: Ein Sieg und eine Niederlage für Juncker

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Sie sind Gewinner und Verlierer zugleich: Der luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker und seine christsoziale Partei.
Die CSV bleibt zwar stärkste Kraft, büßt bei der Parlamentswahl am Sonntag aber knapp 4,4 Prozentpunkte ein. Junker, der Luxemburg schon seit 18 Jahren als Ministerpräsident anführt, will weiterregieren:
“Eigentlich habe ich ein gutes Gefühl. Wir sind die stärkste Partei in diesem Land und das ist wichtig für die Regierungsbildung.”
Um regieren zu können, müssen die Christsozialen aber einen Koalitionspartner finden. Juncker wird wahrscheinlich auf die Liberalen zugehen, eine Dreierkoalition aus Sozialdemokraten, Liberalen und Grünen wäre aber auch möglich. Oppositionsführer Claude Meisch:
“Es ist zu früh, um über Koalitionen zu sprechen und über Möglichkeiten zu spekulieren. Wir müssen zuerst das Ergebnis analysieren. Klar ist: Luxemburg hat für einen Wandel gestimmt. Diesen Wandel müssen wir in den kommenden Jahren umsetzen.”
Euronews-Korrespondent Sandor Zsiros berichtet aus Luxemburg:
“Die Christsozialen von Jean-Claude Juncker haben die Wahlen in Luxemburg gewonnen, doch die kleinen Oppositionsparteien haben auch nicht schlecht abgeschnitten. Wenn sie es schaffen, zusammenzuarbeiten, dann könnten sie einen Wandel herbeiführen. Jetzt hängt alles von den Koalitionsverhandlungen ab.”