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Australien befürchtet wegen Hitze und Wind Ausbreitung von Busch- und Waldbränden

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Australien befürchtet wegen Hitze und Wind Ausbreitung von Busch- und Waldbränden

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In höchster Alarmbereitschaft haben die
Brandbekämpfer in Südostaustralien am Mittwoch auf das Wetter geschaut. Nach dem Nieselregen der Nacht stiegen die Temperaturen im Laufe des Tages wie vorhergesagt auf mehr als 30 Grad, und der Wind frischte deutlich auf.

Allein im bevölkerungsreichsten Bundesstaat New South Wales rund um Sydney hatte es die Feuerwehr mit 60 verschiedenen Bränden zu tun.

Der Chef der örtlichen Feuerwehr, Shane Fitzsimmons, sagte, die Lage sei noch längst nicht unter Kontrolle. Die Feuer griffen weiter um sich, aller Voraussicht nach werde es weitere Brände geben, vor allem rund um die Brandherde in den Blue Mountains.

Die gesamte Region der Blue Mountains rund 70 Kilometer westlich
von Sydney wurde für Touristen geschlossen.

Australiens Regierungschef Tony Abbott sagte, wie man sehe, sei der Klimawandel eine Realität und man müsse dagegen vorgehen. Allerdings hätten die derzeitigen Brände in Australien damit nichts zu tun.

In den Blue Mountains sind bereits mehr als 110.000 Hektar Wald und Busch abgebrannt. In New South Wales
rund um Sydney war die Feuerwehr mit 1500 Mann im Einsatz und bekam zudem Verstärkung aus ganz Australien. Neuseeland bot ebenfalls Einsatzkräfte an.